Filmvorführung: „Bêmal – Heimatlos” im Rahmen des Human Rights Film Festival Berlin
Die Klassen B5 und B6 haben im Rahmen des Schulprogramms des Human Rights Film Festival Berlin den Dokumentarfilm „Bêmal – Heimatlos” von Düzen Tekkal und David Körzdörfer gesehen.
Der 2024 erschienene Film erzählt die Geschichten von vier Geschwisterpaaren und dokumentiert, wie sich ihr Leben nach dem Völkermord des sogenannten „Islamischen Staats” an den Jesid*innen im Jahr 2014 verändert hat. Er begleitet die Geschwister sowohl in Deutschland als auch im Irak.
Inhaltlich war der Film für die Schülerinnen und Schüler teils herausfordernd, da die Erfahrungen der Protagonist*innen sehr belastend und bewegend sind. Dennoch konnten sie sich gut in diese hineinversetzen und fanden ihre Geschichten interessant – auch wenn die Länge des Films an manchen Stellen forderte. Gerade das zeigt, wie intensiv sich die Schülerinnen und Schüler auf die Geschichten eingelassen haben. Für viele war der Film zudem ein wichtiger inhaltlicher Anstoß: Ein Großteil wusste zuvor wenig oder nichts über den Völkermord und konnte durch den Film mehr über die Geschichte und die aktuelle Situation dieser religiösen Minderheit erfahren.
Das Human Rights Film Festival Berlin bietet Schulen im Rahmen seines Schulprogramms kostenfreie Filmvorführungen zu internationalen Menschenrechtsthemen an – eine wertvolle Gelegenheit, um mit Schülerinnen und Schülern ins Gespräch über Empathie, Geschichte und globale Verantwortung zu kommen.