Kreativität in allen Facetten
Am 8. Mai verwandelte sich unsere Schule in eine große Galerie: In verschiedenen Bereichen des Schulgebäudes präsentierten die Kunst- und Studiokurse ihre vielfältigen Arbeiten und luden Besucherinnen und Besucher zum Entdecken und Staunen ein.
Im Foyer zeigte der Studiokurs von Anastasiya Yablonskykh gemeinsam mit weiteren Kursen eine beeindruckende Ausstellung. Besonders hervorzuheben war die Fadenwerkstatt, in der die Schülerinnen und Schüler aus alten T-Shirts, Jeans und anderen Stoffresten individuelle Handytaschen, Schlüsselanhänger und trendige Accessoires gestalteten. So entstanden durch kreatives Upcycling einzigartige Unikate. 
Daneben wurden Arbeiten aus der Acrylmalerei präsentiert, die sich an den Techniken alter Meister orientierten. Zu sehen waren außerdem Werke zu menschlichen Proportionen, abstrakter Malerei, Aquarelllandschaften und dreidimensionalen Stadtlandschaften. 


Große Aufmerksamkeit erhielten die kunstvollen Book-Art-Projekte, bei denen die Schülerinnen und Schüler ganze Fantasiewelten in den Seiten von Büchern erschufen.


Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler aus den Kursen von Alina Bleeck waren überwiegend in der Aula zu finden. Hier standen Persönlichkeit und Identität im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler gestalteten Collagen über sich selbst und entwickelten interaktive Klappbilder, die das Publikum zum Erkunden einluden. Ergänzt wurde die Ausstellung durch Kunstwerke aus unterschiedlichen Strukturen und Mustern sowie durch kreative Stillleben mit Erdnüssen, die zu ungewöhnlichen Kompositionen arrangiert wurden. Besonders eindrucksvoll waren die „Fäden der Identität“ aus der Oberstufe, bei denen Selbstporträts mithilfe von Nadeln und Fäden verfremdet und neu interpretiert wurden.
Als Arbeit der Schülerinnen und Schüler von Anette Hoffmann ist ein eindrucksvolles großformatiges Kunstwerk zum Thema Seerosen hervorgegangen.

Auch die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler aus den Kursen von Miriam Schmitz waren an verschiedenen Orten der Schule zu entdecken – vom Eingangsbereich des E-Gebäudes über das Treppenhaus bis hin zum Foyer. Ausgestellt wurden unter anderem Farbmischübungen, farbige Live-Drawing-Arbeiten, Porträts, Stillleben und weitere Werke aus den Bereichen Collage und Mixed Media.







Die A-Klassen präsentierten ihre Projekte „World in a Box“, bei denen fantasievolle Welten in Schuhkartons entstanden. Darüber hinaus konnten Besucherinnen und Besucher Einblicke in die kreativen Prozesse der Kunstwerkstatt gewinnen und ausgestellte Skizzenbücher durchstöbern.

Die Arbeiten der Schülerinnen und Schüler aus den Kursen von Teresa Lauth waren im Foyer im Erdgeschoss zu finden. Dabei wurden einige gezeichnete und gemalte Werke gezeigt, die Landschaften, abstrakte und geometrische Formen oder Bewegungssituationen darstellen. Bei genauem Hinsehen ließen sich zahlreiche spannende Details entdecken.


Ein besonderes Highlight war der Themenraum „Fantasie – Weltall – Unendlichkeit“, in dem Arbeiten der Schülerinnen und Schüler aus den Kursen von Marco Schulz ausgestellt wurden. Ausgehend von der Vorstellung eines unendlichen Universums setzten sich die jungen Künstlerinnen und Künstler mit den unzähligen Möglichkeiten auseinander, die daraus entstehen könnten. Es entstanden faszinierende „Was-wäre-wenn“-Szenarien, die durch Geschichten, Bilder und Installationen zum Weiterdenken anregten. Zwischen schwebenden Planeten, bunten Chamäleons, Regenbögen und fantastischen Parallelwelten konnten die Besucherinnen und Besucher bei atmosphärischen Sounds mit Taschenlampen auf Entdeckungsreise gehen und in fremde Welten eintauchen. Zu vielen Werken gehörten Geschichten, die bewusst offen blieben und die Fantasie der Betrachterinnen und Betrachter herausforderten.

Die Kunstausstellung zeigte eindrucksvoll die Kreativität, Fantasie und das künstlerische Können unserer Schülerinnen und Schüler. Sie bot nicht nur zahlreiche Einblicke in unterschiedliche Techniken und Themen, sondern machte Kunst auch als gemeinsames Erlebnis erfahrbar.