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Martinsumzug 2018

Die kritische Stimme wird fragen: "Wo und wann haben denn die Kinder beim Martinsumzug ihre Laternen gebastelt?" Bonns Fünfte sagt: "Im Kunstunterricht, im Gemeinsamen Anfang und in der Milchstraße. Immer dann, wenn gerade Zeit war und ausreichend Tetrapacks für das Upcycling vorhanden waren um die Laternen entstehen zu lassen." Inwiefern die Existenz der Upcyclingergebnisse von Dauer sein wird, können wir allerdings nicht voraussagen. In jedem Fall aber haben die Schüler*innen der A-Klassen zusammen mit ihren Lehrpersonen irgendwie so neben dem ganzen Unterrichtsgeschehen fleißig Laternen gebastelt und dabei viel über die Handhabung und Zusammensetzung von Getränketüten gelernt und Spaß gehabt haben sie auf jeden Fall.

 

Am Tag der Laternenpräsentation in der Bonner Innenstadt wurde dann etwas später in den Schultag gestartet und am Nachmittag fuhren dann die Klassen gemeinsam mit den Klassenlehrer*innen und einigen Eltern von Bonns Fünfter aus mit der Bahn ins Stadtzentrum. Die 8 Klassen aus Bonns Fünfter waren sicherlich wieder ein imposanter Anblick neben den ebenfalls sehr zahlreich erschienen Schüler*innen aus den anderen teilnehmenden Schulen beim größten Martinsumzug der Stadt Bonn. Die so zahlreichen ehrenamtlichen Helfer*n*innen und die vielen Schutzkräfte, denen wir hier ausdrücklich DANKE sagen möchten, begleiteten so wie bereits auch in den vergangenen Jahren wieder eine sagenhaft lange Lichterschlange durch die Innenstadt. Unterstützt wurde der Umzug auch von unserer Bläsergruppe, die gemeinsam mit anderen Gruppen Martinslieder spielten und somit die Stimmung hervorragend unterstützten. Nach viel Gesang und einem großen Martinsfeuer wurde der Abend dann beendet.

Man darf davon ausgehen, dass es auch noch einige Zugteilnehmer*innen gab, die anschließend noch schnörzen und schnösen und schnorren waren.

Zur Erklärung: Schnösen ist die vorhandenen Süßigkeiten der "Vernichtung" zuzuführen, wobei schnörzen der Versuch ist, den Bestand durch schnorren wieder aufzufüllen.

De hillije zinte Määtes, dat woor 'ne joode Mann.
Der joov de Kinner de Kääzjes und stooch' se selleve aan.
Butz, Butz, wiedebutz, dat woor ne joode Ma-ha-hann.
Hier wohnt ein reicher Mann, der uns vieles geben kann.
Viel soll er geben, lange soll er leben,
selig soll er sterben, das Himmelreich erwerben,
lasst uns nicht so lange, lange stehn;
denn wir müssen weitergeh'n--weitergeh'n