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Bonns Partnerstadt Oxford war zu Gast an Bonns Fünfter

Besuch aus Oxford

Am Freitagabend, 12.04.2019, hatten wir Colin Cook, den Bürgermeister Oxfords, mit vielen weiteren Gästen aus unserer Partnerstadt zu Besuch an unserer Schule. Eine bunt gemischte Gruppe mit ihren deutschen Gastgeber*n*innen verbrachten einen wunderbaren Abend in der Mensa der Schule. Umsorgt von der Ehrengarde der Stadt Bonn, mit leckeren Suppen und Getränken, gab es Reden, alte englische Tänze und natürlich auch eine Schulführung. Begeistert waren die Besucher*innen von den neuen Räumlichkeiten insbesondere der freundlichen Mensa, der wunderbaren Sporthalle und den modernen Naturwissenschaftsräumen sowie dem Selbstlernzentrum.

Zusammen mit ihrer Englischlehrerin Teresa Lauth unterstützen Schüler*innen unserer Schule das Catering an diesem Abend - vielen Dank für dieses tolle Engagement. 

Die Partnerschaft der Stadt Bonn mit Oxford besteht schon seit 1947 und erfreut sich immer wieder an "alten und neuen" Begegnungen. Noch bis Montag, 15.04.2019, sind die Gäste mit einem tollen Programm in Bonn unterwegs.

Die Schüler*innengruppe von Bonns Fünfte wartet nun gespannt auf den Gegenbesuch der Austauschschüler*innen im Oktober 2019. Seit dem Gründungsjahr der Schule machen sich Schüler*innengruppen von Bonns Fünfte jährlich auf den Weg nach Oxford.

Schulentwicklungsplanung als Aufgabe des Kollegiums

Rauchende Köpfe bei Schulentwicklungsplanung

Seit der Gründung unserer jungen Gesamtschule 2011 arbeiten vor allem die Lehrkräfte an unserem innovativen Schulprogramm. An einem weiteren pädagogischen Tag, der im Frühjahr 2019 in der Jugendherberge auf dem Venusberg verbracht wurde, erarbeiteten nun 25 Lehrer*innen einen Vorschlag für einen Schul- und Unterrichtsentwicklungsplan für die kommenden Jahre. Parallel dazu tagte eine weitere Gruppe zum Thema "Lernzeiten in der Oberstufe". Auch die Sonderpädagog*en*innen kamen zusammen, um das inklusive Arbeiten konzeptionell weiter auszubauen.

"Schule im Aufbau" ist ein spannender, sich stetig verändernder Prozess. Seit acht Jahren bauen Lehrkräfte, Eltern und Schüler*innen die Schule unter enorm schwierigen Bedingungen auf. Wunderbar zu sehen, wie die Schule wächst und gedeiht. Die Eckpfeiler des Programms, welche im ersten Jahr der Gründung gesetzt wurden, sind nach wie vor richtungsweisend. Im Sommer 2019 starten wir in das "letzte Aufbaujahr", welches wir mit unserem ersten Abitur im Sommer 2020 abschließen werden.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle, die engagiert und ausdauernd die Schul- und Unterrrichtsentwicklung begleiten.

 

Badminton - der Sport für jedermann

Badminton - der Sport für jedermann

Es wird weder extrem teures Material, noch viel Platz benötigt. Und das wichtige Know-how erlernt man schnell. Es ist also die ideale Sportart für den Sportunterricht. Aber auch auf professioneller Ebene, im Verein gibt es ausreichend Möglichkeiten.

Am Freitag den 8.3.19 hatten wir, beide Sportkurse der EF, die Möglichkeit, echte Vereinsluft zu schnuppern. Wir bekamen einen Eindruck von einem Training, wie es typischerweise im Verein stattfindet: 

Michael Anhäuser und Max Pinkhassik vom DJK BW Friesdorf haben es uns gezeigt: Nach einigen koordinativen Aufwärmübungen haben wir Stabilisations- und Dehnübungen gemacht, die es echt in sich hatten. Neben dem smash (am Modell Max) konnten wir auch das Spiel am Netz analysieren und selbst üben – dabei haben wir ganz nebenbei gelernt, dass man mindestens 15 Badmintonbälle auf dem Arm halten kann.
Viel Zeit zum Verschnaufen blieb allerdings nicht. Grundsätze beim Doppel wurden besprochen und mit Hilfe von Max, Hajar und Anouk veranschaulicht und natürlich erprobt.

Zum Schluss wurden noch einige Videosequenzen von Profis gezeigt. Dabei war es zum ersten Mal an diesem Nachmittag still in der Turnhalle.

Der Weltrekord, mit der ein Badmintonball geschmettert wurde liegt übrigens bei einer Geschwindigkeit von 493km/h. Das werden wir zwar in dieser Unterrichtseinheit nicht mehr schlagen, aber wir haben doch eine ganze Menge dazu gelernt.

Vielen Dank an Michael Anhäuser und Max Pinkhassik sagen die EF Sportkurse der Gesamtschule Bonns Fünfte

Bonns Fünfte am chemischen Institut

Wie schon im Vorjahr haben auch in diesem Jahr wieder fünf Klassen (B5, B7, C1/2, D1/2, D7/8) das Chemische Institut Bonn besucht. Dabei erprobten sie Unterrichtseinheiten zu den Themen

- „Die chemische Reaktion“,
- „Rund ums Feuerwerk“,
- „Erdöl – eine Einführung“,
- „Der Handyakku“
- „Der Bunsenbrenner – Hilfsmittel des Chemikers“.

Die Schüler*innen durften dabei viel Experimentieren und die Ideen der Studierenden auf Alltagstauglichkeit testen. Die Studierenden des ersten Mastersemesters im Lehramtsstudiengang Chemie hatten speziell für die jeweilige Schülergruppe kleine Experimentiereinheiten vorbereitet.

Es wurde viel geforscht, gelacht und mit Kittel und Brille fühlten sich doch einige gleich als Nobelpreisträger der Chemie.

Ungarisch-deutsches Projekt Let Me Tell You My Story 2018/2019 (Walbberberg/Budapest)

Ungarisch-deutsches Projekt Let Me Tell You My Story 2018/2019 (Walberberg/Budapest)

Vom 1. bis zum 10. Februar 2019 fand der zweite Teil des ungarisch-deutschen Projektes „Let Me Tell You My Story“ statt. 14 Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen flogen zusammen mit Frau und Herrn Seiler nach Budapest, von wo sie mit einem bequemen Bus zu ihrem Quartier an der Donau – in Dunabogdáni – gebracht wurden. In einer schönen Unterkunft mit großem Esssaal und Seminarraum arbeiteten sie dann zusammen mit ihren ungarischen Partnern an ihren Film-Projekten – stop-motion-movies zum Thema „DIVERSITY“.

Wie schon in Walbergberg gab es klare Projektarbeitszeiten, Freizeitaktivitäten und interessante Exkursionen: Einmal zum Bob-Fahren, einmal nach Budapest zur Partnerschule und zum Film-Studio KORDA und natürlich auch einmal zu einer kleinen Stadtführung und zu einem Stadtbummel und am Ende zu einer eindrucksvollen Präsentation der eigenen Filme vor geladenem Publikum in einem wunderschönen alten Saal mitten in Budapest - hinterher gab es riesige Pizza-Räder nach Wunsch, zu trinken und lustige Gespräche en masse.

Was könnte man besonders hervorheben?

Da wäre einmal der Besuch der Partnerschule. Sie ist schon 103 Jahre alt und liegt mitten in Budapest. Die Direktorin hatte das lokale Fernsehen eingeladen. Sie hielt eine freundliche Begrüßungsrede und nahm sich viel Zeit für ihre Gäste, die dann in kleinen Gruppen durch die verschiedenen Etagen und Klassenräume geführt wurden. Die deutsche Gruppe kam aus dem Staunen kaum heraus: So freundliche Kinder und Lehrer, die alle voller Neugier mit den Deutschen ins Gespräch kommen wollten. Zwei Erstklässler sagten spontan Gedichte auf Deutsch auf. Besonders gefiel unseren Schülerinnen und Schüler der große Sportplatz und das Schwimmbad. Und in der kleinen Turnhalle lernten sie dann auch noch voller Begeisterung ungarischen Volkstanz. Eine echte Überraschung war das und alle waren tanzend und lachend dabei!
Und dann natürlich der gemeinsame Abend in dem alten Saal, wo alle Filme vorgeführt und kommentiert wurden. Emil aus Ungarn und Lucca aus Deutschland moderierten gemeinsam den Abend. So bekamen die geladenen Gäste einen anschaulichen Eindruck von dem, was junge Leute heute zum Thema Diversity zu sagen haben – u.a. zu Toleranz, Homosexualität, Respekt, Hilfsbereitschaft, Liebe etc.
Wie im Fluge vergingen diese 10 Tage für alle Beteiligten. Bald wird es auch einen filmischen Zusammenschnitt und viele Bilder über diese ereignisreiche Projektzeit in Budapest geben.

Birgit und Johannes Seiler