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Bonns Fünfte von A-Z


Bonns Fünfte von A-Z ist leider nicht vollständig. Das liegt daran, dass wir uns ständig weiterentwickeln und damit verändern. Insofern befindet sich dieses A-Z in der ständigen Überarbeitung. Wir bitten um Verständnis dafür.Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Inhaltsverzeichnis


An wen wende ich mich?

In der Regel lassen sich die meisten Thematiken über das Sekretariat klären. Manchmal sind aber doch eher die Lehrkräfte gefragt, insbesondere, wenn der Unterricht betroffen ist. Bis auf Weiteres hilft Ihnen dann dieser Plan weiter.


Bitte klicken Sie auf die Tabelle!


"Abenteuer Helfen" - Schönes entsteht, wenn du mehr tust, als du musst!

Mit Beginn des Schuljahres 2013/14 startete an Bonns Fünfter das Projekt „Abenteuer Helfen" - Schönes entsteht, wenn du mehr tust, als du musst! Dieses Projekt verbindet das schulische Lernen mit bürgerschaftlichem Engagement an außerschulischen Lernorten.

Mit Hilfe der Leitfrage „Was kann ich gut, was Anderen nützt?“ finden die Schülerinnen und Schüler der siebten und achten Klassen heraus, welche Stärken und Fähigkeiten sie haben und wie sie diese sinnvoll für andere einsetzen können. Sie suchen sich mit Unterstützung ihrer Eltern, Mitschülerinnen und Mitschüler, Lehrerinnen und Lehrer eine soziale, ökologische oder kulturelle Einrichtung, in der sie sich über zwei Schuljahre hinweg in einem individuell zu gestaltenden zeitlichen Rahmen von insgesamt 40 Stunden engagieren (wöchentlich, epochal, ...). Begleitet wird der praktische Einsatz in den Einrichtungen durch thematisch passende Einheiten in der Schule sowie der Reflexion des Projektes in persönlichen Beratungen.
Durch ihr Engagement an Orten, an denen es einen echten Bedarf an Unterstützung gibt, erfahren die Schülerinnen und Schüler, dass sie selbst etwas bewirken und ihr Umfeld mitgestalten und verbessern können. Sie trainieren ihre sozialen und kognitiven Fähigkeiten, wenden das bisher eher theoretische Schulwissen praktisch an und erfahren dadurch seine Nützlichkeit. Die Schülerinnen und Schüler sammeln Erfahrungen, die für ihr weiteres Leben bedeutungsvoll sind, und die sie möglicherweise auch später in ihrem Berufsfindungsprozess beeinflussen.

Alle notwendigen weiteren Informationen und Downloads zum Thema finden Sie hier!


A- und B-Jahre

An Bonns Fünfter gibt es A- und B-Jahre, die im Zweijahresrhythmus wechseln. Sie wurden unter anderem eingerichtet, um im Rahmen des jahrgangsübergreifenden Unterrichts sicher zu stellen, dass alle Schülerinnen und Schüler die vorgesehenen Unterrichtseinheiten komplett durchlaufen.


Arbeitsgemeinschaften

Einige Schülerinnen und Schüler nutzen einen Teil der Mittagspause aber auch Einheiten der Milchstraßen sowie andere Nachmittage nach Schulschluss für den Besuch von Arbeitsgemeinschaften. So finden – auch in Kooperation mit städtischen Museen, externen Partnern, Eltern und dem Haus der Jugend – Angebote im musisch-künstlerischen, datenverarbeitenden, journalistischen oder auch naturwissenschaftlichen Bereich statt. Vom Singen über Theaterspielen (auch in französischer Sprache) bis zum kreativen Umgang mit Stoffen, dem Arbeiten mit Künstlern und dem Erwerb des Laborführerscheins ist die Bandbreite groß. Ebenfalls gibt es sportliche Angebote und sowohl die Sprachen als auch Mathematik bieten Cafés an, in denen Konversation betrieben werden kann und Fragen gestellt werden können.


Auslandsfahrten

Einmal im Jahr reist eine Schülergruppe nach Oxford, England. Seit dem Schuljahr 2013/2014 besuchen Schülerinnen und Schüler unsere Partnerschule in Breslau, Polen; Gegenbesuche der polnischen Austauschschülerinnen sowie Austauschschüler finden jeweils im selben Jahr statt.
Im Jahr 2016 bot Bonns Fünfte erstmals einen Schüleraustausch mit Frankreich an, der den Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 7 offensteht. Unsere Kooperationsschule ist das Collège Georges Sand in Beauvais, Picardie, in der Nähe von Paris. Langfristig wird der Schüleraustausch den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufen 7 und 8 angeboten werden. Seit 2015 gibt es auch eine Studienfahrt nach Barcelona, die im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft vorbereitet wird. Schülerinnen und Schüler der Wahlpflichtkurs 8, 9 und 10 können an dieser Fahrt teilnehmen. Als Voraussetzung gilt, dass das Fach Spanisch mindestens zwei Jahre belegt wurde. Eine Schulpartnerschaft mit der Ndyebo Senior Secondary in Motherwell in Port Elizabeth ist im Aufbau. 

Hier finden Sie unterschiedliche Artikel zu Auslandsfahrten!


Beratung

Neugier, Offenheit, Selbstwirksamkeit, Wertschätzung und Leistungsbereitschaft - so lauten die Kernbegriffe des Leitbildes an Bonns Fünfte.

Wir unterstützen die Schülerinnen und Schüler dabei,

  • ihre individuellen Möglichkeiten zu erkennen,
  • Ursachen für mögliche Lern- und Verhaltensschwierigkeiten aufzudecken,
  • sich selbst zu helfen,
  • Lern- und Förderangebote wahrzunehmen,
  • einen Überblick über mögliche Schullaufbahnen und Ausbildungswege zu gewinnen und
  • außerhalb von Bonns Fünfte bestehende Erziehungs- und Beratungshilfen in Anspruch zu nehmen.

Für uns ist eine gute Schule nicht nur eine Schule, die sich durch eine fachliche und leistungsbezogene Ausbildung auszeichnet und die unterschiedlichen Stärken und Fähigkeiten ihrer Schülerinnen und Schüler berücksichtigt – sondern für uns gewährleistet eine gute Schule auch die professionelle pädagogische Begleitung und Unterstützung ihrer Schülerinnen und Schüler in ihrer persönlichen Entwicklung als Mensch.

Die Beratungsarbeit an Bonns Fünfte befindet sich zurzeit noch im Aufbau, die bereits existierenden, vielfältigen Beratungsangebote sind im Beratungskonzept näher erläutert.


Bewegte Pausen, Mittagspausen mit Spieleausleihe und Freizeitangeboten

Bonns Fünfte bietet Bewegungsangebote während der Unterrichtsstunden sowie in den Pausen an. Vor dem Unterrichtsbeginn am Morgen, in den Wechselpausen sowie in der Mittagspause, die Schülerinnen und Schüler den Klassenraum als Ruheraum nutzen können, bewegen sie sich in der Pause nach der Galaxie an der frischen Luft auf dem Pausenhof. Eine von den Schülerinnen und Schülern betreute Spieleausleihe bietet Spiel- und Sportgeräte jeglicher Art für diese Pause und den Mittagsbereich zum Ausleihen an.


Beurlaubung / Unterrichtsbefreiung von Schülerinnen und Schülern

Sollten Sie die Befreiung Ihres Kindes vom Unterricht zu einem bestimmten Termin wünschen, so wenden Sie sich bitte rechtzeitig vorher per E-Mail an die zuständige Abteilungsleitung. Bitte beschreiben Sie den Grund der gewünschten Beurlaubung und fügen Sie notwendige Belege bei. Bei Befreiungen die weniger als einen Unterrichtstag betreffen, z. B. für zwingend notwendige und nicht anders terminierbare ärztliche Behandlungen, kontaktieren Sie bitte rechtzeitig vorher die Klassenleitung. Auch hierfür legen Sie bitte notwendige Belege, z. B. eine ärztliche Bescheinigung vor. 

Klassen A1, A2, A3, A4, B1, B2, B3, B4, C1/2, C3/4, D1/2, D3/4: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Klassen A5, A6, A7, A8, B5, B6, B7, B8, C5/6, C7/8, D5/6, D7/8: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Oberstufe: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Siehe hierzu auch den Runderlass des Ministeriums für Schule und Weiterbildung NRW!


Bläsermusizieren

Musik verbindet und macht Spaß. Gemeinsames Musizieren bedeutet nicht nur Freude an der Musik teilen, es bedeutet auch aufeinander eingehen, einander zuhören, sich gemeinsam anstrengen, um ein Musikstück zur Aufführung zu bringen. Beim Musizieren werden Wahrnehmung und Kreativität geschult. Auch die Anstrengungsbereitschaft in Form von regelmäßigem Üben wird gefördert. Wer möchte, kann an Bonns Fünfter ohne jegliche, musikalische Vorkenntnisse eines der folgenden Blasinstrumente lernen: Querflöte, Klarinette, Saxofon, Trompete, Posaune, Tuba. In Kooperation mit der IBA, einem Bonner Musiknetzwerk, erhalten interessierte Schülerinnen und Schüler einmal wöchentlich in einer kleinen Gruppe am Montagnachmittag Instrumentalunterricht. Des Weiteren treffen sich diese Schülerinnen und Schüler zum gemeinsamen, wöchentlichen Musizieren im Orchester.


Blitzlicht

Ein weiteres Instrument der Kommunikation ist das sogenannte Blitzlicht. Beim Blitzlicht handelt es sich um eine einmal pro Woche (in der Regel donnerstags) versandte Mail mit wichtigen Informationen, die das gesamte oder einen großen Teil des Kollegiums betreffen. Jede Kollegin und jeder Kollege sowie die Hausmeister und Sekretärinnen haben die Möglichkeit Informationen in das Blitzlicht einzustellen. Im Blitzlicht wird zum Beispiel über organisatorische Veränderungen informiert, über die Neuaufnahme oder den Weggang von Schülerinnen und Schülern, über gemeinsame Regeln oder über Besonderheiten Einzelner. Es werden aber auch pädagogische Absprachen in Erinnerung gerufen, Abfragen gestartet oder Terminänderungen bekannt gegeben. Im Blitzlicht finden sich ebenfalls die anstehenden Geburtstage der Lehrerinnen und Lehrer und anderer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Gerne wird auch über das Blitzlicht ein Lob transportiert für besondere Leistungen und Erfolge.


Delf

Die Fachschaft Französisch an Bonns Fünfter bietet seit dem Schuljahr 2015/16 interessierten und engagierten Schülerinnen und Schülern der WP-Französisch-Kurse die Möglichkeit, Prüfungen des DELF scolaire abzulegen. Das DELF (Diplome élémentaire de la langue française) ist ein international anerkanntes Zertifikat für Französisch als Fremdsprache. Es bescheinigt die sechs Kompetenzniveaus (A1-2, B 1-2, C 1-2) des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen (GER). Die Zertifikate werden vom französischen Ministerium für Bildung, Hochschulen und Forschung ausgestellt.
Neben Englisch und Spanisch stellt auch die Beherrschung der französischen Sprache eine entscheidende Schlüsselqualifikation dar. Die Sprachdiplome des DELF sind in ihren Kompetenzen klar definiert und sind somit für deutsche und ausländische Arbeitgeber mitunter aussagekräftiger als eine Zeugnisnote, die gerade im Ausland oft nicht richtig eingeschätzt werden kann. DELF-Diplome sind in jedem Fall sehr nützlich bei Bewerbungen auf einen Austausch-, Praktikums-, Ausbildungs-, Studien- oder Arbeitsplatz im In- und Ausland. Darüber hinaus sind die DELF-Prüfungen ein gutes Prüfungstraining für freie Vorträge in der Fremdsprache, Referate etc.. Zunächst können die Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 7 die Prüfung A1 des delf scolaire ablegen (elementare Sprachverwendung – für Lernende nach dem ersten Lernjahr). In den kommenden Jahren werden wir auch die Möglichkeit anbieten, Lernende nach dem zweiten bis dritten Lernjahr an der Prüfung A2 teilnehmen zu lassen, später dann auch an den B1/2 (Selbstständige Sprachverwendung) Prüfungen.
Vorbereitet auf die Prüfungen werden die SuS einerseits im Französisch-Unterricht, da sich die Standards der Kernlehrpläne am gemeinsamen europäischen Referenzrahmen orientieren. Darüber hinaus wird im Rahmen der Französisch-AG eine Vorbereitung auf die spezifischen Anforderungen des delf scolaire angeboten. Neben wichtigen kommunikativen Kompetenzen, die vertieft und gefestigt werden, können auch ganz praktische interkulturelle Fähigkeiten erworben werden.


Eltern

Elternarbeit ist an Bonns Fünfte ein wichtiger Pfeiler der Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sowie Sozialpädagoginnen und -pädagogen. Die wichtigste Möglichkeit des kommunikativen Austausches zwischen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schule und den Eltern ist das persönliche Gespräch. Jede Kollegin und jeder Kollege hat eine feste Sprechstunde in seinem Stundenplan verankert, zu der die Eltern nach Voranmeldung kommen können. Des Weiteren nutzen Eltern und Lehrerinnen und Lehrer das Memoheft zum Austausch.
Eltern sind an Bonns Fünfter besonders aktiv. Sie unterstützen an vielen Stellen ehrenamtlich die Schule indem sie sich im Förderverein der Schule, in den Lerngalaxien, bei AGs oder bei der Herstellung des Gesunden Frühstücks einbringen. In den unterschiedlichen Mitwirkungsgremien der Schule, der Klassenpflegschaft, der Schulpflegschaft, den Fachkonferenzen und der Schulkonferenz sind sie stets präsent und sehr aktiv. Innerhalb der Schulpflegschaft haben die Eltern im Rahmen der Organisationsentwicklung bereits diverse Handouts gemeinsam erarbeitet. Ein besonderes Anliegen ist es den Eltern eine gute Feedbackkultur aufzubauen. Im Rahmen von Arbeitsgruppen tragen unsere Eltern sehr zur weiteren Schulentwicklung bei: Lehrerinnen-, Lehrer- und Elternabend, Selbstständiges Lernen, Teilleistungsschwäche, Marathon, Schulneubau, Mensa, Party.


„Erwachsen werden – nice to meet me“

Mit unserem Konzept Sexualpädagogik, das es seit dem Schuljahr 2015/16 gibt, decken wir zwei Bereiche ab: den Unterricht, der von einzelnen Lehrerinnen und Lehrern geplant und von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern durchgeführt wird, aber auch die Kooperation mit außerschulischen Lernpartnern. Entwickelt wurde das Konzept in Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und der Sozialpädagogin.
Folgende Fächer sind an den Projekttagen, die im Zweijahresrhythmus - immer im A-Jahr - stattfinden, beteiligt: NW, Religion / Praktische Philosophie, Kunst / DG. Zusätzlich wurden die Einheiten „Beziehungen“ und die Einheit „Schwangerschaft / Schwangerschaftskonflikt“ erarbeitet.
Außerschulische Partner sind: Pro Familia, Caritas, Geburtshaus Dottendorf, Zartbitter mit dem Theaterstück „Click it 2“ und SchLAu. Unterrichtsinhalte sind, wie in den Richtlinien des Landes NRW vorgesehen, folgende:

  • Beziehungen und Sexualität
  • Geschlechterrollen
  • Familie und andere Formen des Zusammenlebens
  • sexuelle Orientierung und Identität
  • Körper und Sexualität
  • Empfängnisverhütung
  • Schwangerschaftskonflikte und Kinderlosigkeit
  • sexueller Missbrauch und sexuelle Gewalt
  • sexuell übertragbare Krankheiten, Hepatitis B und AIDS

Die Projekttage finden alle zwei Jahre in den A-Jahren ganztägig am Mittwoch und Donnerstag in der Woche vor den Osterferien statt. Am Freitag in dieser Woche wird im Klassenrat der A- und B-Klassen, in den C-Klassen im Projektkurs das Projekt abschließend gemeinsam evaluiert.


Ganztagsrhythmisierung

Der Ganztag an Bonns Fünfter orientiert sich an den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler bzw. Lehrerinnen und Lehrer. Die unterschiedlichen Zeitfenster wurden so ausgewählt, wie sie für die jeweiligen Angebote passend erschienen. Im Ganztagsraster findet man somit Einheiten von 25, 45, 70, 90, 115 und 120 Minuten. Des Weiteren wurden von Beginn an Wechselpausen auf 10 Minuten festgelegt, um eine tatsächliche Miniverschnaufpause und Vorbereitung auf die nächste Einheit zur gewährleisten, aber auch um zu gewährleisten, dass weiter entfernt liegende Gebäudeteile pünktlich erreicht werden können. Die Fachunterrichtsstunden werden als 70minütige Einheiten abgehalten, um auch genügend Zeit zum Üben, Präsentieren zu haben, um aber auch den gesamten Schultag zu entschleunigen.


Gemeinsame Anfänge

Wir möchten, dass Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer gemeinsam am Morgen ankommen können. Dass genügend Zeit vorhanden ist, um wichtige Dinge zu besprechen und sich auf den Tag vorzubereiten. Aus diesem Grunde geht es um 8.00 Uhr gemeinsam mit der Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer los:
Bei Äpfeln, Möhren und Gurken, im Winter manchmal auch bei warmem Tee, werden in den ersten 25 Minuten eines jeden Tages organisatorische Fragen geklärt oder Geburtstage gefeiert, es wird erzählt, gespielt und gesungen. Währenddessen können alle Schülerinnen und Schüler ihr selbst mitgebrachtes Frühstück verzehren. Während der Zeit des gemeinsamen Anfangs finden auch die Galaxieeinteilungen statt.
Jeden Freitag tagt in den Jahrgängen 5-10 der Klassenrat, viermal im Jahr halten die Teams eine Vollversammlung in einer der beiden Aulen ab.
Kurze, tägliche morgendliche Aktionen wie spielen, singen oder erzählen fördern das Soziale Lernen innerhalb der Klasse und bieten die Möglichkeit, dass sich Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer durch den Austausch und das gemeinsame Tun noch besser kennenlernen.


Gemeinsames Lernen

Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf werden in allen Klassen Bonns Fünfter unterrichtet.


Gesundheitsfürsorge

Unsere abwechslungsreiche Ganztagsrhythmisierung, das Soziale Lernen, die bewegten Pausen auf dem Schulhof, aber auch die Bewegungspausen in den Unterrichtsstunden, die Wackelhocker, der fehlende Gong, eine Auswahl aus drei Angeboten in der Mensa, das Trinken von Wasser auch während der Unterrichtsstunden, das Angebot am Äpfeln, der erwünschte Verzicht auf Süßigkeiten während des Schultages (besondere Anlässe ausgenommen) und vieles mehr sollen die Gesundheitserziehung an unserer Schule unterstützen. 


Gong

Einen Gong gibt es, dieser bleibt aber grundsätzlich ausgeschaltet. Diese bewusste Entscheidung trägt zur Entschleunigung des Schulalltages bei.


Grün

Grün ist die Korrekturfarbe der Schülerinnen und Schüler. Wann immer diese eine Aufgabe alleine oder gemeinsam mit der Lerngruppe kontrollieren, benutzen sie einen grünen Stift. Auf diese Weise wird schnell sichtbar, wo noch Übungsbedarf ist bzw. welcher Stoff schon gut beherrscht wird.


Individuelle Förderung

Individuelle Förderung durchzieht an Bonns Fünfter den gesamten Schulalltag. Sie wird nicht nur durch die Möglichkeit, in vielen Fächern mindestens auf vier unterschiedlichen Leistungsniveaus arbeiten zu können, gewährleistet, sondern auch das Angebot der Lerngalaxien, der Milchstraßen, der Mittagsangebote, der Wahlpflichtfächer, der Sternschnuppe sowie der Profil- bzw. Projektkurse und anderer Angebote.
Das Konzept zum Fördern und Fordern an unserer Schule beschreibt die unterschiedlichen Förder- und Fordermaßnahmen im Schulalltag.


Inklusion

Die Leitidee, die dem Begriff „Inklusion“ an Bonns Fünfter zugrunde liegt, ist folgende:
Alle Menschen sollen an Bonns Fünfter gemeinsam lernen und lehren und zwar unabhängig von ihrer Religion, ihrer Herkunft, ihrer Nationalität, ihrem Aussehen, ihren Begabungen und Beeinträchtigungen. Niemand soll ausgegrenzt oder innerhalb des Systems noch einmal separiert werden, homogene Lerngruppen gibt es nicht.
Alle Mitglieder der Schulgemeinde begegnen einander offen und ohne Vorbehalte. Schülerinnen und Schüler mit einem ausgewiesenen Förderbedarf sowie Lehrer und Lehrerinnen mit einem Handicap sollen sich nicht dem System anpassen müssen, sondern  unsere schulischen Strukturen sollten so gestaltet sein, dass sie den jeweiligen Bedürfnissen von Menschen mit Beeinträchtigungen gerecht werden.
Unterschiede werden als Bereicherung aufgefasst und jedem Individuum wird eine selbstbestimmte Teilhabe am Schulalltag ermöglicht.
Wir wünschen uns, dass Bonns Fünfte einen Beitrag dazu leistet, dass die bei uns Lernenden, Lehrenden und Arbeitenden erkennen und erfahren, dass gelebte Inklusion eine Bereicherung für den Alltag eines jeden von uns ist. (Näheres im Inklusionskonzept)


Jahrgangsübergreifender Unterricht

Die Jahrgänge 5/6 sowie 7/8 werden in allen Fächern mit Ausnahme von E und WP und AL (in 5/6) jahrgangsübergreifend unterrichtet. Entsprechenden Anträgen auf jahrgangsübergreifendes Lernen in jahrgangsgemischten Klassen wurde als Schulentwicklungsvorhaben von der Schulentwicklungskonferenz im Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes NRW stattgegeben und werden zurzeit mit folgenden Zielsetzungen erprobt:
•    verlässliche Bildungsbiografie der einzelnen Schülerin/ des einzelnen Schülers
•    Umsetzung der Kompetenzerwartungen am Ende einer Doppeljahrgangsstufe
•    der Heterogenität der Schülerschaft gerecht werden
•    Förderung des Sozialen Lernens
•    Aufbau von Helferstrukturen
•    Aufbau von Teamstrukturen

Weitere Details zum jahrgangsübergreifenden Lernen können in den Anträgen an das Ministerium sowie in den Curricula der einzelnen Fächer nachgelesen werden.


Karnevalszug in Kessenich

Bonns Fünfte ist eine Stadtteilschule. Gerne bringt sie sich in das öffentliche Leben in Kessenich ein. Während der Förderverein jährlich mit einem Stand auf dem Herbstmarkt vertreten ist, gehen alle Fünft- und Sechstklässler gemeinsam mit ihren Klassenlehrerinnen und -lehrern sowie den Förderschulkolleginnen und -kollegen als Piraten verkleidet mit dem Karnevalszug mit. Gerne wird im Anschluss an den Zug eine Karnevalsparty von den Eltern für die Schulgemeinschaft organisiert.


Klassenfahrten 5/6 in den Wald und auf den Bauernhof

Klassenfahrten finden bei uns regelmäßig statt, denn sie unterstützen die Entwicklung der Klassengemeinschaften und fördern das soziale Lernen. In der Regel verreisen wir dabei mit Rucksack und benutzen öffentliche Verkehrsmittel. Klassenfahrten sind ein wichtiger Bestandteil unseres Schulprogramms.
Die Jahrgänge 5/6 fahren jährlich alternierend einmal in den Wald und einmal auf einen Bauernhof. Sie verweilen dort im Durchschnitt drei Nächte.


Klassenfahrten 7/8 ans Wattenmeer

Die Jahrgänge 7/8 fahren im Zweijahresrhythmus – jeweils im A-Jahr - ans Wattenmeer und bereiten diese Fahrt thematisch im NW Unterricht vor.

Klassenfahrten 10 als Abschlussfahrt
In Jahrgang 10 findet eine thematische Fahrt in eine Stadt in Deutschland oder aber auch in ein angrenzendes Nachbarland statt. Die Klassengemeinschaft entscheidet gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern sowie den Eltern, welcher Ort für die Abschlussfahrt geeignet ist. Jede Fahrt muss unter einem thematischen Schwerpunkt stehen, welcher an einen Unterrichtsinhalt eines Faches oder mehrerer Fächer anknüpft.


Klassenrat

Der Klassenrat findet in den A- und B-Klassen wöchentlich am Freitagmorgen während des Gemeinsamen Anfangs 45 Minuten lang statt. In den Jahrgängen 9 und 10 können Klassenräte bei Bedarf während der Milchstraße abgehalten werden.


Klassenräume

An Bonns Fünfter hat jede Klasse einen eigenen Klassenraum. In diesem findet zum einen der Fachunterricht statt, zum anderen beinhaltet er in der Regel die Galaxiematerialien eines Faches (in den Klassen 9 und zukünftig auch in den Klassen 10 die Materialien aller Galaxiefächer). Der Klassenraum ist aber nicht nur Unterrichtsraum, er dient den Schülerinnen und Schülern als Rückzugs- und Aufenthaltsort. Die Räume sind in den Mittagspausen Ruheräume für Schülerinnen und Schüler, die nicht auf den Schulhof möchten, des Weiteren bieten sie in Regalen Platz für die persönlichen Unterrichtsmaterialien einer jeden Schülerin/ eines jedes Schülers. Die Schülerinnen und Schüler sorgen für Ordnung in ihrem Raum, sie gestalten ihn und bestimmen als Klassengemeinschaft, ob Schülerinnen und Schüler aus dem eigenen Team als Besucherinnen und Besucher empfangen werden. Auch wenn es für Lehrerinnen und Lehrer von Vorteil wäre, einen eigenen Fachraum zu besitzen, so liegt die Priorität in diesem Falle bei den Schülerinnen und Schülern, die durch ihren eigenen Klassenraum eine weitere Möglichkeit zur Identifikation und Verantwortungsübernahme erhalten.


Kleidungsempfehlungen

Als inklusive, interkulturelle und internationale Schule versteht sich von selbst, dass wir, die Schulgemeinschaft von Bonns Fünfter, die Persönlichkeitsrechte jedes Einzelnen wahren und respektieren.
 
Darstellungen auf Kleidungsstücken, die rassistisch, sexistisch, gewaltverherrlichend, diskriminierend, radikal-religiös oder drogenverherrlichend sind oder solche lnhalte vertreten, akzeptieren wir nicht.

Aus diesen Gründen möchten wir außerdem, dass …
•    Unterwäsche und geschlechtsspezifische Intimbereiche nicht sichtbar und bedeckt sind,
•    Bauch und Gesäß blickdicht bedeckt sind,
•    Sportkleidung ausschließlich im Sportunterricht getragen wird,
•    in Klassenräumen ausschließlich religiös motivierte, Kopfbedeckungen getragen werden oder keine,
•    die getragene Kleidung der Zielsetzung der Institution Schule insgesamt angemessen ist.

Der Rest ist Geschmackssache!


Krankmeldungen

Es ist zwingend erforderlich, dass Sie Ihr Kind im Krankheitsfall schon am Morgen, vor Schulbeginn, in der Schule abmelden. Sie können die Krankmeldung entweder telefonisch an das Schulsekretariat richten oder eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen. Das Sekretariat der Schule erreichen Sie unter der Nummer 0228 777504. Sollte Ihr Kind vorraussichtlich länger als einen Schultag krankheitsbedingt fehlen, teilen Sie das bitte im Sekretariat mit. Eine schriftliche Benachrichtugung sollten Sie der Schule spätestens am dritten Fehltag zukommen lassen. Bei längeren Fehlzeiten ist es sinnvoll der Schule eine ärztliche Bescheinigung zukommen zu lassen. Sollten Sie sich nicht sicher sein, wie Sie vorgehen können, fragen Sie bitte im Sekretariat nach oder nehmen Sie Kontakt zur Klassenleitung auf.


Kooperationen

Obwohl Bonns Fünfte noch sehr jung ist, arbeiten wir bereits heute schon mit vielen Kooperationspartnern zusammen. Die zurzeit wichtigsten sind:  Bildungswerk Aachen, Caritas, Diakonie, Deutsches Museum, Geburtshaus Bonn, Gemeinsam Leben gemeinsam Lernen e.V., Hochschule Bonn Rhein Sieg, IBA, katholisches Bildungswerk, Lutherkirche Bonn, Museum König, Pro Familia, Universität Bonn, Verbraucherzentrale Bonn, tarent SOFTWARE INNOVATIONS, Telekom-Stiftung, evangelische Beratungsstelle, Vischool, Haus der Jugend, und bestimmt haben wir noch einige vergessen.


Lebensplanung / Berufsvorbereitung

Alle Schülerinnen und Schüler sollen zum bestmöglichen Schulabschluss geführt werden. Des Weiteren wünschen wir uns für unsere Schulabgängerinnen und Schulabgänger, dass sie optimal auf das sich anschließende Berufsleben oder ein Studium vorbereitet werden. Auch an dieser Stelle setzen wir auf Individualität und somit gibt es im Laufe des Schulzeit an Bonns Fünfter viele unterschiedliche Angebote zum Thema: Praktika, Projektwochen, Profil- bzw. Projektkurse, individuelle Herausforderungen, ...


Leistungsbewertung

 

 

Im Leistungsbewertungskonzept der Schule werden weitere Grundsätze, Vereinbarungen sowohl der einzelnen Fächer als auch allgemein gültige Absprachen der Schule detailliert beschrieben.


Lernberatung / Milchstraße

Die regelmäßigen Beratungszeiten sind in unseren Stundenplan eingebaut, weil Kinder Rückmeldungen besonders im persönlichen Gespräch benötigen. Während eines solchen Beratungsgesprächs, welches nach Möglichkeit alle zwei Wochen mit jeder Schülerin und jedem Schüler stattfindet, nimmt eine Lehrperson (nach Möglichkeit ein Mitglied der Klassenleitung) Einblick in die Lerngalaxiehefte und in das Memoheft und gibt Rückmeldung zum Lernfortschritt oder Hilfestellungen, was auf welche Art und Weise verbessert werden kann. Die Lernberatung dient aber auch der Beziehungsarbeit und je älter die Schülerinnen und Schüler werden, soll der Coachingaspekt in den Vordergrund treten und die Schülerinnen und Schüler sollen dann verstärkt selbstständig Schwerpunkte bei der Lernberatung zu setzen. Die Lernberatung findet während der Milchstraße statt.


Lernelfen

Viele ältere Schülerinnen und Schüler aus unserer Schule, genannt Lernelfen, sind an Bonns Fünfter aktiv und unterstützen jüngere Schülerinnen und Schüler. Lernelfen unterstützen in der Regel einzelne Schülerinnen und Schüler während der Arbeit in der Lerngalaxie oder stehen ihnen als Beraterinnen und Berater zur Verfügung.


Lernniveaus

Sonne, Mond, Sterne und Saturn – jeder auf seinem Leistungsniveau
Leistungsheterogenität bedeutet für uns die große Chance, gemeinsam miteinander und voneinander zu lernen. Sei es während der Lerngalaxien oder in den Fachunterrichtsstunden: Stets arbeiten alle Kinder an individuellen, ihrem Leistungsvermögen entsprechenden Aufgaben. Dabei entsprechen die sogenannten Sonne-Aufgaben den ganz einfachen Grundanforderungen, sind also auf die in dem jeweiligen Fach leistungsschwächeren Kinder abgestimmt. Die Mondaufgaben entsprechen den Grund-, die Sterneaufgaben den erweiterten und die Saturnaufgaben den hohen Anforderungen - der Schwierigkeitsgrad der Materialien und Aufgaben steigt also. Die Saturnaufgaben sind dementsprechend für die leistungsstärksten Schülerinnen und Schüler konzipiert.

Sonne - einfache Grundanforderung

Mond - Grundanforderungen

Sterne - erweiterte Anforderungen

Saturn - hohe Anforderungen

Erde - individuelle Anforderungen für Schülerinnen und Schüler, die zieldifferent unterrichtet werden


Lerngalaxien 5-8

Von Montag bis Freitag arbeiten alle Schülerinnen und Schüler im Anschluss an den gemeinsamen Anfang 90 Minuten in den Lerngalaxien. Sie entscheiden sich für einen Galaxieraum (D, M, E, NW, GL), in welchem sie von einer Fachlehrerin oder einem Fachlehrer begrüßt werden. NW und GL wechseln jedweils pro Quartal. Ein kurzer, gemeinsamer Einstieg leitet über in die ruhige Arbeit mit den Materialien, die eigens für die Galaxien erstellt wurden. Unterstützt durch die Lehrerinnen und Lehrer sowie freiwillige Helferinnen und Helfer arbeiten die Schülerinnen und Schüler in ihrem eigenen Tempo auf ihrem individuellen Leistungsniveau an fachbezogenen Themen. Die Themen der Galaxiemodule sind in großen Teilen mit den Inhalten des Fachunterrichtes verknüpft. Jede Galaxieeinheit endet mit einem gemeinsamen Abschluss.

Durch klare Aufgabenstellungen und einen immer wieder kehrenden Ablauf wird die Selbstständigkeit gefördert und Selbstbewusstsein aufgebaut. Rückmeldungen über Tests, Klassenarbeiten und Beratungen sind ein fester Bestandteil des Galaxiekonzeptes. Regelmäßig finden sogenannte Offene Lerngalaxien an unterrichtsfreien Montagnachmittagen statt. Hier besteht gemeinsam mit den eigenen Eltern zum einen die Möglichkeit, Versäumnisse aufzuholen, zum anderen können sich interessierte Eltern von ihren Kindern die Galaxiearbeit vorstellen lassen bzw. sie können ihre Kinder bei der Arbeit begleiten.
Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihr Lernen übernehmen und zu selbstständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen.

Das Selbstständige Arbeiten aus den Jahrgängen 5-8 (Lerngalaxien) wird in den Jahrgängen 9/10 fortgesetzt. Im Vergleich zu den Lerngalaxien findet die Lernzeit (hier von Montag bis Donnerstag) grundsätzlich im Klassenraum der Schülerinnen und Schüler im Klassenverband statt. Das entsprechende Material, differenziert auf zwei Niveaustufen, steht dort für die Fächer D, M, E, BIO, PH und EK zur Verfügung, sodass es auch während der Milchstraße, des Vertretungsunterrichts oder nach Schulschluss zugänglich ist. Jeder Wochentag ist einem Fach zugeordnet und die entsprechende Fachlehrerin / der Fachlehrer sind anwesend. Nach einem gemeinsamen, fachlichen Einstieg arbeiten die Schülerinnen und Schüler entweder in diesem Fach weiter oder sie entscheiden sich für ein anderes Fach, wissend, dass sie hier nicht unbedingt die Unterstützung der Lehrkraft erhalten.

Das Material für die Galaxien werden von den LehrerInnen in den verschiedenen Fachschaften erstellt.

Wir schenken unseren Schülerinnen und Schülern Vertrauen, wir wissen, dass sie lernen möchten. Durch klare Aufgabenstellungen und einen immer wieder kehrenden Ablauf wird die Selbstständigkeit gefördert und Selbstbewusstsein aufgebaut. Rückmeldungen über Tests, Klassenarbeiten und Beratungen sind ein fester Bestandteil des Galaxiekonzeptes. Regelmäßig finden sogenannte Offene Lerngalaxien an unterrichtsfreien Montagnachmittagen statt. Hier besteht gemeinsam mit den eigenen Eltern zum einen die Möglichkeit, Versäumnisse aufzuholen, zum anderen können sich interessierte Eltern von ihren Kindern die Galaxiearbeit vorstellen lassen bzw. sie können ihre Kinder bei der Arbeit begleiten. Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung für ihr Lernen übernehmen und zu selbstständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen.


Lernzeiten 9/10

Das Selbstständige Arbeiten aus den Jahrgängen 5-8 (Lerngalaxien) wird in den Jahrgängen 9/10 fortgesetzt. Im Vergleich zu den Lerngalaxien findet die Lernzeit (hier von Montag bis Donnerstag) grundsätzlich im Klassenraum der Schülerinnen und Schüler im Klassenverband statt. Das entsprechende Material, differenziert auf zwei Niveaustufen, steht dort für die Fächer D, M, E, NW und GL zur Verfügung, sodass es auch während der Milchstraße, des Vertretungsunterrichts oder nach Schulschluss zugänglich ist. Jeder Wochentag ist einem Fach zugeordnet und die entsprechende Fachlehrerin / der Fachlehrer sind anwesend. Nach einem gemeinsamen, fachlichen Einstieg arbeiten die Schülerinnen und Schüler entweder in diesem Fach weiter oder sie entscheiden sich für ein anderes Fach, wissend, dass sie hier nicht unbedingt die Unterstützung der Lehrkraft erhalten.


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LRS

Bei einer nachgewiesenen Lese-Rechtschreib-Schwäche und einer außerschulischen oder schulischen Förderung wird unseren Schülerinnen aller Jahrgänge ein Nachteilsausgleich gewährt. So wird bei Bedarf die Rechtschreibleistung aus der Bewertung herausgenommen und/ oder eine Verlängerung der Zeit für das Schreiben von Klassenarbeiten in allen Fächern gewährt. Unsere Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit, jede Woche an einer schulischen Rechtschreibförderung speziell für Schülerinnen und Schüler mit einer Lese-Rechtschreib-Schwäche teilzunehmen. Diese Förderung beinhaltet den Abbau von typischen Fehlerschwerpunkten und die Verminderung von Vorleseängsten. Dabei wird schwerpunktmäßig ein Morphemtraining durchgeführt, bei dem die Rechtschreibsicherheit durch das Erlernen fester Morpheme erhöht wird. Wichtig bei der Rechtschreibförderung ist immer eine Stärkung des Selbstbewusstseins in sprachlicher Hinsicht, um einem generellen schulischen Misserfolgsgefühl vorzubeugen. Durch das Arbeiten in kleinen Gruppen, in denen alle das gleiche Problem haben, fällt es den Schülerinnen und Schülern häufig leichter, motiviert und ohne Scham an ihren Einschränkungen im schriftsprachlichen Bereich zu arbeiten. Seit Februar 2016 arbeitet die Schule mit dem Lernserver Münster zusammen. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen den dort angebotenen Rechtschreibtest und erhalten passgenaue Übungsmaterialien. Im Rahmen des selbstständigen Arbeitens werden alle Schülerinnen und Schüler angehalten mit ihren Rechtschreibboxen und an ihren Rechtschreibheften zu arbeiten.


Medienscouts

Bei der Ausbildung zum Medienscout erweitern Schüler/innen ihre eigene Medienkompetenz und bauen entsprechendes Wissen, Handlungsmöglichkeiten sowie Reflexionsvermögen für einen sicheren, kreativen, verantwortungsvollen und selbstbestimmten Umgang mit Medien auf.
Entsprechend des Peer-to-Peer-Ansatzes werden sie zu Ansprechpartnern für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler in Medienfragen und bilden neue Medienscouts aus. Die Medienscouts treffen sich zu Fortbildungszwecken einmal wöchentlich mit ihrem verantwortlichen Lehrer, um ihr Wissen auf dem Gebiet der Medienkompetenz und Beratungskompetenz zu erweitern. Aktiv werden sie hauptsächlich im Klassenrat, wo sie im wöchentlichen Rhythmus in Zweiergruppen unterschiedliche Klassen besuchen und Aufklärungsarbeit zur verantwortungsbewussten Mediennutzung leisten. Des Weiteren informieren sie ihre Mitschülerinnen und Mitschüler über ihre beratende Funktion in Sachen Medien an Bonns Fünfter.


Memoheft

Jede Schülerin und jeder Schüler erhält jährlich ein von unserer Schule entworfenes Memoheft. Es dient dem Informationsaustausch zwischen Lehrerinnen und Lehrern, Eltern und Schülerinnen und Schülern. Zu Beginn des Schuljahrs werden der Stundenplan, die Fachlehrerinnen und Fachlehrer sowie der Raketenplan gemeinsam mit den Klassenlehrinnen bzw. Klassenlehrern ausgefüllt. Die Schülerinnen und Schüler füllen einen Steckbrief über sich selbst aus und notieren wichtige Adressen und Telefonnummern ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler und Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer. Das Memoheft sollte mit einem transparenten Umschlag versehen werden. Wichtige Ansprechpartner in der Schule, die Schulverfassung, Galaxiequartale und eine Übersicht zur Umrechnung der Zeugnisnoten sind im Memoheft zu finden. Für die Doppeljahrgangsstufen 5/6, 7/8 und 9/10 gibt es unterschiedliche Memohefte, die die spezifischen Besonderheiten der Doppeljahrgänge beinhalten. So gibt es für die Jahrgänge 9 und 10 eine Übersicht über die möglichen Schulabschlüsse und deren Voraussetzungen.

Auf der ersten Seite des Memohefts tragen die Fachlehrerinnen und Fachlehrer die Leistungsniveaus (Erde, Sonne, Mond, Sterne, Saturn) des jeweiligen Schülers bzw. der jeweiligen Schülerin für jedes Quartal ein.
Die Schülerinnen und Schüler notieren täglich, was sie in der Lerngalaxie/ Lernzeit gemacht haben. Der Lehrer gibt dazu eine Rückmeldung. Die Aufgaben, die in der Milchstraßenzeit bearbeiten werden, werden ebenfalls von den Schülerinnen und Schülern notiert. Die Fachlehrerinnen und Fachlehrer können bei Bedarf eine Rückmeldung zum Fachunterricht geben. Die Lernberatung wird von den Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern und/oder Förderschullehrerinnen und Förderschullehrern schriftlich festgehalten. Neue Termine, das Verteilen von Elternbriefen und die Rückgabe von Klassenarbeiten werden von den Schülerinnen und Schülern eingetragen. Am Wochenende muss das Memoheft von den Erziehungsberechtigten unterschrieben werden. Bei Bedarf kann ein Anliegen an die Schule mitgeteilt werden. Die Schülerinnen und Schülern füllen die Reflexion der Woche spätestens am Wochenende aus. Am Montag Morgen unterschreibt einer der Klassenleitung das Memoheft.


Milchstraße / Lernberatung

An den langen Tagen nach der Mittagspause liegt die sogenannte 45minütige Milchstraße, in welcher die individuellen Beratungen, aber auch Förder- und Forderangebote sowie Arbeitsgemeinschaften stattfinden: Während der Lehrer / die Lehrerin ein offenes Ohr für den einzelnen Schüler / die einzelne Schülerin hat und die wichtigsten Inhalte des Gespräches im Memoheft notiert, arbeitet der Rest der Klasse besonders leise, denn dann heißt es: Bonns Fünfte lernt Vokabeln, Bonns Fünfte liest, Bonns Fünfte schreibt richtig und Bonns Fünfte macht Schulaufgaben/Übungsaufgaben.


Oberstufe

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"Offener" Anfang

Wir heißen unsere Schülerinnen und Schüler am Morgen willkommen. Unser Schulgebäude ist ab 7.00 Uhr geöffnet, die Klassenräume ab 7.40 Uhr. Wer möchte, kann sich also schon vor Unterrichtsbeginn im Klassenraum aufhalten, MitschülerInnen treffen, spielen, lernen oder nur seine Sachen abstellen und nochmals zum Spielen auf den Schulhof gehen. An den "offenen" Anfang schließt sich der Gemeinsame Anfang an.


Praktika

Praktika unterstützen die Schülerinnen und Schüler in ihrem Berufsfindungsprozess. Aufgrund der großen Heterogenität der Schülerschaft an Bonns Fünfter ist es der Schule ein besonderes Anliegen, ein möglichst breit gefächertes Angebot aufzustellen, um den individuellen Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler gerecht zu werden. Im Rahmen der Berufsvorbereitung gibt es ab Jahrgang 7 unterschiedliche Angebote der Lebensplanung, aus denen zu verschiedenen Zeitpunkten auch gewählt werden darf. Die Termine der Praktika und Berufsfelderkundungen sind im Schulkalender zu finden. Formular zum Thema findet man hier!


Profil-, Projektkurse 9/10

Im Rahmen der Ergänzungsstunden können die Schülerinnen und Schüler im Jahrgang 9/10 für jeweils ein Schuljahr einen sogenannten Projektkurs wählen. Ziel dieser Projektkurse ist, dass die Schülerinnen und Schüler ihren Lebensweg weiter planen und sich gezielt für ein Angebot entscheiden, von dem sie glauben, dass es zu ihnen passt. So können sich Schülerinnen und Schüler beispielsweise als Lernelfen oder auch Mensaelfen im Rahmen dieser Angebote engagieren. Zahlreiche weitere Angebote, die sich auch regelmäßig ändern, stehen zur Wahl. Eine "Ringvorlesung", in der externe Unternehmen zu Besuch in die Schule kommen, um Ausbildungsberufe vorzustellen wird ebenfalls angeboten.


Projektwochen

Neben den Klassenfahrten bieten wir den Schülerinnen und Schülern zwei Wochen im Jahr an, in denen sie sich intensiv mit einem Thema auseinander setzen können. Die Projektwochen der einzelnen Jahrgänge unterscheiden sich nicht nur thematisch, sondern auch in Bezug auf die Form. Während die Jahrgänge 5 bis 8 in der Regel wirklich projektorientiert arbeiten, sind die Jahrgänge 9 und 10 oft auch in Praktika, in herausfordernden und selbst geplanten Missionen oder auch in Teambuildingmaßnahmen oder ähnlichen Aktivitäten engagiert.


QuisS – Sprachsensibler Unterricht in allen Fächern

Seit dem Schuljahr 2014/15 gehört Bonns Fünfte zum erweiterten QuisS-Verbund. „QuisS“ bedeutet „Qualität in sprachheterogenen Schulen“ und ist ein Unterstützungsprogramm der Bezirksregierung Köln für Schulen, die sich durch sprachliche Heterogenität und Mehrsprachigkeit auszeichnen.
Kolleginnen und Kollegen, welche die Fächer Deutsch bzw. Mathematik im Jahrgang 5/6 unterrichten, nehmen fortlaufend an DemeK-Fortbildungen (DemeK= Deutsch in mehrsprachigen Klassen) teil. Zusätzlich werden einige Kolleginnen und Kollegen mit den Fächern Naturwissenschaft und Gesellschaftslehre an eintägigen DemeK-Fortbildungen teilnehmen, sodass die DemeK-Methoden nach und nach in vielen Unterrichtsfächern umgesetzt werden können. Dies geschieht z.B. durch kurze Einstiege in Form von sprachlichen Chunk-Übungen in den Lerngalaxien, eine Vorentlastung von Texten im Fachunterricht oder speziell auf die „Raketenstunden“ ausgerichtete Unterrichtseinheiten, die nach den DemeK-Methoden erstellt worden sind.
Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer sozialen und kulturellen Herkunft in ihren mitgebrachten und zu erwerbenden Fähigkeiten und Fertigkeiten im Rahmen eines sprachsensiblen Schulprogramms systematisch zu stärken. Dadurch soll eine Chancengleichheit geschaffen werden, die den Schülerinnen und Schülern Perspektiven ermöglicht. Konkret strebt Bonns Fünfte dieses Ziel in verschiedenen Handlungsfeldern an: Im Bereich der Unterrichtsentwicklung steht die Einführung von DemeK-Methoden in allen Fächern im Mittelpunkt, mit Hilfe derer der Unterricht sprachsensibler gestaltet werden kann.


Raketenstunden

120 Minuten wöchentliche Projektzeit werden genutzt, um sich in den Klassen bestimmten Inhalten und Fragestellungen besonders intensiv zu widmen. Die Raketenstunden sind Teil der schulinternen Curricula D, M, NW, GL, RE/PP, KU/MU. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Erarbeitung und Pflege von Lernmethoden.


Rituale

Rituale geben Sicherheit, sie sind verlässlich und unterstützen das Miteinander in der Schule und vereinfachen die Kommunikation. Ob Ruhezeichen, Brezelarme, Klatschrhythmen oder das Begrüßen zu Beginn einer Stunde und die Verabschiedung am Ende, sie alle und noch viele andere geben dem Schulalltag an Bonns Fünfter eine Struktur, sie haben einen Wiedererkennungswert und sind allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern bekannt.


Sankt Martin

In den A-Klassen feiern wir jährlich Sankt Martin. Vor dem Martinsfest werden große Klassenlaternen gebastelt. Am Tag des Martinumzuges in der Innenstadt kommen unsere Fünftklässler erst am Mittag in die Schule. Nach einer Lerngalaxieeinheit führen alle Klassen ein kleines Martinsprojekt durch. Im Anschluss wird in jeder Klasse ein großer Weckmann geteilt und bei einem gemütlichen Zusammensein gegessen. Danach fahren alle Klassen zum Bonner Hofgarten und nehmen am großen Bonner Martinszug teil. Unsere Bläser stehen derweil auf der Treppe des alten Rathauses und musizieren während der Vorbereitung des Feuers.


Schulacker

Bonns Fünfte ist seit Februar 2017 AckerSchule der GemüseAckerdemie.
Die GemüseAckerdemie ist ein Bildungsprogramm der gemeinnützigen und unabhängigen Organisation Ackerdemia e.V. Mit der Unterstützung der Ackerdemia möchten wir unseren Schülerinnen und Schülern einen weiteren Lernort, den Schulacker, anbieten. Das ausgearbeitete Jahresprogramm umfasst neben der praktischen Arbeit auf dem Acker auch passende theoretische Bausteine, in denen sich die Schülerinnen und Schüler u.a. mit Themen wie Boden, Kompost und Mulch, Pflanzenschutz aber auch mit den globalen Zusammenhängen von Produktion und Konsum auseinandersetzen werden.

Auf dem Acker bauen unsere Schülerinnen und Schüler angeleitet durch Lehrerinnen und Lehrer der Schule und Mentoren der Ackerdemia 25 verschiedene Gemüsesorten nach ökologischen Kriterien an, pflegen und ernten sie. Auch die Vermarktung des eigenen Gemüses wird mit den Schülerinnen und Schülern gemeinsam geplant und organisiert, sodass sie die vollständige Wertschöpfungskette des Gemüses kennenlernen und gestalten können. Der SchulAcker befindet sich auf dem Kessenicher Hang, oberhalb der St. Nikolaus-Kapelle und somit in unmittelbarer Nähe der Schule.


Schulbegleiterinnen und Schulbegleiter / Integrationsassistentinnen und -assistenten

Schulbegleiterinnen, Schulbegleiter und Integrationshelferinnen, Integrationshelfer unterstützen die Schülerinnen und Schüler in vielfältiger Art, damit ihnen die Teilnahme am Schulalltag in Bonns Fünfter ermöglicht oder erleichtert wird. Sie leisten in der Betreuung und Pflege von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf einen wichtigen Beitrag.

Zu ihren vielfältigen Aufgaben gehören u.a.:

  • Hilfestellung beim Aus- und Einsteigen in die Taxen, einschließlich der Begleitung zur Klasse
  • Hilfestellung bei der Orientierung im Gebäude, bei der Organisation von Tagesabläufen, bei der Teilnahme an Ausflügen etc.
  • Betreuung während der Ruhezeiten
  • regelmäßige Rückmeldungen zum Sozial-, Emotional- oder Lernverhalten (teils mit Arbeitsplänen)
  • Mobilisation beim Gehen, bei der Benutzung von Gehhilfen und Rollstühlen
  • Mitarbeit in Kleingruppen und unterstützende Teilnahme am Unterrichtsgeschehen
  • Unterstützung der Teams bei regelmäßigen, alltäglichen Abläufen
  • Teilnahme an Teambesprechungen
  • Erinnerung und Unterstützung bei der Nutzung von Hilfsmitteln (u.a. Monokularen, Bildschirmlesegeräten, Talkern)

Schulhund Sam

Hunde haben nachgewiesenermaßen psychologische Wirkungen auf ihre menschliche Umgebung. Sie fördern die Emotionalität, Sozialkompetenz, Rücksichtnahme, Ruhe und Aufmerksamkeit und tragen somit zu einer noch besseren Atmosphäre im Zusammenleben bei. Schulhund Sam (s. Foto) unterstützt bei uns die Schulsozialpädagogik. Sam ist im privaten Besitz und lebt mit familiärem Anschluss bei unserer  Schulsozialpädagogin Frau Lubomierski. Sam ist ausreichend geimpft und wird regelmäßig entwurmt. Bei Bedarf wird er bestmöglich tierärztlich versorgt. Sam hat ein sehr ausgeglichenes, ruhiges und verträgliches Wesen. Da ein Hund sein Leben lang mit Begeisterung lernt, wird bei Sam viel Wert auf eine gute Ausbildung gelegt. Sam hat zunächst die Welpengruppe einer ausgewählten Hundeschule besucht und im Anschluss weiterführenden Kurse. Frau Lubomierski und Sam arbeiten eng zusammen, so dass der Schutz des Tieres gewährt wird und die Schüler und Schülerinnen kontrolliert den Umgang mit Sam üben können.

Sollten Sie Fragen zu Sam haben, steht Ihnen Frau Lubomierski gerne zur Verfügung!


Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage

Seit Ende des Jahres 2015 gehört Bonns Fünfte dem bundesweit größten Schulnetzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ an. Initiiert wurde die Aufnahme von einem Kurs „Praktische Philosophie“ des 9. Jahrgangs, der sich während einer Unterrichtsreihe mit dem Thema Rassismus beschäftigte. Die Schüler/innen informierten sich über das Projekt, stimmten über dessen Einführung ab und planten ihr Vorgehen. Sie präsentierten ihren Mitschüler/inne/n und Lehrer/inne/n die Idee von „Schule ohne Rassismus“ und sammelten Unterschriften, um die Akzeptanz für das Projekt in der Schule abzufragen. Schließlich unterschrieben 83% aller am Schulleben beteiligten Personen die Selbstverpflichtung. Damit versprechen die Unterzeichner/innen, dass sie sich zukünftig
1. dafür einsetzen, nachhaltige Projekte an der Schule zu entwickeln, um Diskriminierungen zu überwinden,
2. gegen Gewalt und diskriminierende Äußerungen oder Handlungen wenden und
3. dafür einsetzen, dass an der Schule einmal im Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierung durchgeführt wird.
Als Pate für das Projekt konnte Ulrich Kelber (MdB) gewonnen werden, der bei der Feier zur Titelverleihung im Dezember 2015 anwesend war und versprach, die weitere Implementierung des Projekts unterstützen und begleiten zu wollen.
Um das Projekt und den dahinter stehenden Gedanken nachhaltig im Schulleben zu verankern, ist es nun wichtig, eine möglichst vielfältig zusammengesetzte Projektgruppe, etwa in Form einer „Schule ohne Rassismus-AG“ ins Leben zu rufen, die aus Schüler/inne/n verschiedener Jahrgangsstufen, möglichst mehreren Lehrer/inne/n sowie in manchen Phasen unterstützenden Eltern bestehen sollte. Weiterhin sollte innerhalb der Lehrer- und Schulkonferenz ein fester Tag im Jahr beschlossen werden, an dem das jährliche Projekt zum Thema „Rassismus / Diskriminierung“ durchgeführt wird. Als Schule im Aufbau muss besonders darauf geachtet werden, dass neu hinzukommende Lehrerkolleg/inn/en sowie alle neuen Fünftklässler/innen über das Projekt informiert werden und ihnen die Möglichkeit gegeben wird, die Selbstverpflichtung zu unterschreiben.
Ziel des Projekts ist neben der Prävention von diskriminierenden/rassistischen Äußerungen und Handlungen innerhalb der Schule und wünschenswerterweise auch im außerschulischen Bereich eine Förderung des politischen Engagements der Schüler/innen sowie eine daraus hervorgehende Stärkung des Selbstwirksamkeitsgefühls.


Schulsanitätsdienst

Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 können an einer halbjährigen, einmal wöchentlich im Umfang von jeweils 45 Minuten stattfindenden „Arbeitsgemeinschaft Schulsanitätsdienst“ teilnehmen, die von einer dafür ausgebildeten Lehrerin geleitet und vom Jugendrotkreuz des DRK-Kreisverbands Bonn unterstützt wird. Durch die Länge der Ausbildung, die weit über die verpflichtenden neun Unterrichtsstunden hinausgeht, bleibt für die Schülerinnen und Schüler ausreichend Zeit, um die praktische Umsetzung aller Themen mehrfach einzuüben und um mögliche Fragen und Ängste anzusprechen und zu klären bzw. abzubauen. Bei regelmäßiger und aktiver Teilnahme an der Arbeitsgemeinschaft erhalten die Schülerinnen und Schüler am Ende eine Bescheinigung über die Erste – Hilfe - Ausbildung.
Ab dem Jahrgang 9 werden die Schülerinnen und Schüler dann im Schulsanitätsdienst eingesetzt. Sie übernehmen Pausendienste, während derer sie sich auf dem Schulhof und im Sanitätsraum befinden und gegebenenfalls Mitschülerinnen und Mitschüler mit kleineren Verletzungen versorgen. Ebenso sind sie während anderer Schulveranstaltungen im Einsatz.
Durch regelmäßige Treffen aller bereits ausgebildeten Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter wird gewährleistet, dass Erfolgserlebnisse und Probleme in Bezug auf den Schulsanitätsdienst angesprochen und gelöst sowie einzelne Erste – Hilfe - Maßnahmen wiederholt werden können.
Ziel des Schulsanitätsdienstes ist neben der tatsächlichen Hilfe im Schulalltag, dass die Schülerinnen und Schüler Verantwortung übernehmen, wodurch ihr Selbstbewusstsein spürbar wächst. Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit Menschen und bauen Berührungsängste ab.


Schulshirts

Wer zu seiner Schule steht und das auch nach außen zeigen möchte, der hat nun auch die Möglichkeit, das an Bonns Fünfter zu tun ... und das nicht nur auf Bonns Fünfte Live oder im Sportunterricht, sondern auch auch einfach so. Es gibt nämlich die Möglichkeit sich Schulshirts, Hoodies, Turnbeutel, Collegejacken und noch viele andere Dinge mit dem Schullogo zu bestellen.

Das geht ganz einfach online: https://euer-schulshop.de/ 

Dort gibst du "Bonns Fünfte" ein und schon kannst du auswählen, was genau du aus dem Angebot haben möchtest.


Schulverfassung / Schulverfassungstag

Unsere Schule ist ein Ort, an dem wir über Jahre hinweg gemeinsam zusammenleben. Sie ist ein weltoffener und demokratischer Ort, an dem Menschen unterschiedlicher kultureller Herkunft miteinander füreinander da sind. Gemeinsam leben wir in Bonns Fünfter sozial und verantwortungsbewusst. In Zusammenarbeit mit den Eltern bereiten die Lehrerinnen und Lehrer die Schülerinnen und Schüler auf ein selbstbestimmtes Leben vor. Wir sind uns bewusst, dass gemeinsames Leben und Lernen nur in einer positiven Atmosphäre gegenseitiger Wertschätzung gelingen kann.

Klicke hier: Schulverfassung

Der Schulverfassungstag findet einmal jährlich statt, für gewöhnlich am Mittwoch nach der Vergabe der Halbjahreszeugnisse. Mit der gesamten Schule wird hier ein Projekt im Rahmen unserer Schulverfassung durchgeführt. Dieses wird vom Arbeitskreis „Schule ohne Rassismus“ geplant und mit der ganzen Schule durchgeführt.


Sprachen

Englisch lernen alle Schülerinnen und Schüler fortgeführt aus der Grundschule ab Klasse 5. Im Rahmen des Wahlpflichtfaches können interessierte Schülerinnen und Schüler zusätzlich Französisch oder Spanisch von Klasse 6 bis Klasse 10 belegen. Das Fach Spanisch wird nochmals neu einsetzend ab Klasse 8 angeboten. Alle Fachschaften der Fremdsprachen bieten neben Sprachencafés auch Fahrten ins Ausland an.


Sternschnuppe

Während einer Unterrichtsstunde der Sechstklässlerinnen und Sechstklässler im Wahlpflichtfach, liegt die „Sternschnuppe“ für alle Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 5. Hinter der Sternschnuppe verbirgt sich ein weiteres Förder- bzw. Forderprogramm. Schülerinnen und Schüler erhalten entweder zusätzlichen Unterricht in Englisch oder in Deutsch und lernen Spanisch und Französisch als Begegnungssprache kennen. Die Sternschnuppe wechselt quartalsweise. Sie dient auch dazu die Fächer Spanisch und Französisch kennenzulernen, um am Ende der Klasse 5 eine Entscheidung in Bezug auf das Wahlpflichtfach treffen zu können.


Streitschlichtung

Anders Streiten! –Streitschlichtung an Bonns Fünfter
Konflikte gehören zum Alltag! Es geht also weniger darum zu fragen: wie können wir Konflikte vermeiden, als vielmehr darum, zu verstehen, was die Auslöser einer solchen Reaktion sind. Wie haben sich die Streitenden in der Situation gefühlt? Warum ist eine Situation so eskaliert? Was waren Auslöser und wie geht es nun weiter?
Das Bensberger Mediationsmodell liefert eine Hilfestellung für die vielen kleinschrittigen Prozesse, die Konflikte so komplex machen. In fünf aufeinander abgestimmten Phasen lernen die Streitschlichter – das sind an Bonns Fünfter jeweils Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9 – sich in die Konfliktparteien zu versetzen. Sie helfen ihnen die Sicht des anderen einzunehmen - in den Schuhen des Anderen zu laufen - wie es so schön heißt!
Somit dient die Streitschlichtung an Bonns Fünfter beiden Seiten - den Streitschlichtern und natürlich den Streitenden. Eine Win-Win-Situation- das ist das Ziel! Die ersten Streitschlichter werden im Schuljahr 2015/2016 ausgebildet.


Suchtprävention / Peer Education

Was ist Peer Education? Die Peer Education ist ein pädagogischer Ansatz bei dem Jugendliche so in ihren Ressourcen, Kompetenzen und Möglichkeiten gestärkt werden, dass sie sich an Gleichaltrige wenden können, um mit diesen über Alltagssüchte wie Alkohol und Nikotin ins Gespräch zu kommen.
Warum Peer Education? In der Zeit des Erwachsenwerdens üben Jugendliche zwangsläufig innerhalb einer Gruppe von Gleichaltrigen neues Rollenverhalten. Im sozialen Raum „Schule“ probieren sich die Jugendlichen aus und erproben emotionale Freiräume. Da die Jugendlichen ähnliche Erfahrungen in ihrer Entwicklung machen, orientieren und helfen sie sich aneinander. Hier setzt die Peer Education an. Die im Bereich der Suchtvorbeugung geschulten Jugendlichen kommen mit Gleichaltrigen über Sucht ins Gespräch und können so gemeinsam über Probleme und Ängste sprechen, aber auch Informationen und Unterstützung geben.
Inhalte der Peer Education sind folgende: In der Jahrgangsstufe B werden interessierte und ausgewählte Schülerinnen und Schüler in einer dreitägigen Veranstaltung bei unserem Kooperationspartner UpDate - einer Fachstelle für Suchtvorbeugung - in ihrer sozial-emotionalen Kompetenz im Bereich Sucht gefördert. Aufgrund ihres eigenverantwortlichen und reflektierten Umgangs mit Suchtmitteln sind die Peers Orientierung und Vorbilder in der Gruppe von Gleichaltrigen.

Hier finden Sie mehr zum Thema: Peer Education - Suchtprävention


Südafrika - Schulpartnerschaft mit der Ndyebo Senior Secondary in Motherwell, Port Elizabeth

Dieses Projekt hat das Ziel, zukünftig Schüleraustausche mit Südafrika durchführen zu können und beinhaltet den Aufbau von bilateralen Kontakten und Strukturen sowie die Programmentwicklung mit der südafrikanischen Partnerschule. Austauschmöglichkeiten für Schüler*innen werden voraussichtlich im 2-Jahresrhythmus (Hin- und Rückaustausch) stattfinden können. Der erste Schüleraustausch wird für das Schuljahr 2018/2019 angestrebt.

Hier geht es zu den bisher erschienen Artikeln zum Projekt!


Tag der Stille

Der Tag der Stille findet einmal jährlich im 4. Quartal des Schuljahres statt und beginnt mit einem Gottesdienst für alle Schülerinnen und Schüler bzw. mit einem entsprechenden Angebot für die Kinder und Jugendlichen, die im Fach Praktische Philosophie unterrichtet werden. Beide Angebote stimmen auf den Tag ein. Dieser besondere Tag wird von der Fachschaft Religion vorbereitet. Die Lehrerinnen und Lehrer machen jeweils ein Angebot, das einen ruhigen, meditativen Charakter hat; ein Innehalten im Alltag ermöglicht und dem achtsamen Umgang mit sich selbst dient. So haben die Schülerinnen und Schüler die Wahlmöglichkeit aus vielen Angeboten, wie z.B. einer schweigenden Naturerkundung, dem Besuch des Gartens der Religionen, die Mitarbeit bei der Tafel etc. Die Angebote richten das Augenmerk der Schülerinnen und Schüler auf religiöse, gesellschaftliche und globale Aspekte. Die Gruppen sind jahrgangsübergreifend und teamübergreifend zusammengesetzt, was das soziale Miteinander fördert. Die Schülerinnen und Schüler bewerben sich bei den jeweiligen Leiterinnen und Leitern, indem sie schriftlich ihr Interesse bekunden und begründen.


Teamarbeit

Inklusion, Leistungsheterogenität, individuelle Förderung, Schulaufbau und noch vieles mehr: All das können wir nur schaffen, wenn wir gemeinsam arbeiten.
Dies tun die Lehrer und Lehrerinnen an Bonns Fünfter, ob als Klassenlehrer-, Jahrgangs-, Fach- oder Schulleitungsteam. Im Team ist die Arbeit produktiver, kreativer und macht noch mehr Spaß!
Teamarbeit ist die Basis für eine erfolgreiche Schul- und Unterrichtsentwicklung an Bonns Fünfter, an der auch die Eltern maßgeblich beteiligt sind. Die LuL arbeiten an der Schule in vier Teams, sitzen in diesen  gemeinsam an Gruppentischen im Lehrerzimmer und halten regelmäßige Teamsitzungen ab sowie einen Teamtag am Montag nach der Halbjahreszeugnisausgabe. Jedes Team hat einen gewählten Teamsprecher. An Bonns Fünfter wird nicht in Jahrgangsteams gearbeitet sondern in Teams, die die Jahrgangsstufen 5-10 umfassen. Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der A1, B1, A2, B2, C1/2, D1/2 plus zwei Förderschullehrerinnen und Förderschullehrer bilden beispielsweise ein Team. Die Teamarbeit der Fachschaften bezieht sich nicht nur auf gemeinsame Absprachen. Die Fachschaften bereiten die Module für die Lerngalaxien vor, entwickeln Klassenarbeiten sowie andere Leistungsüberprüfungen und bereiten ganze Unterrichtsreihen vor, die zum größten Teil parallel gehalten werden.


Unterrichtsbefreiungen

Sollten Sie die Befreiung Ihres Kindes vom Unterricht zu einem bestimmten Termin wünschen, so wenden Sie sich bitte rechtzeitig vorher per E-Mail an die zuständige Abteilungsleitung. Bitte beschreiben Sie den Grund der gewünschten Beurlaubung und fügen Sie notwendige Belege bei. Bei Befreiungen die weniger als einen Unterrichtstag betreffen, z. B. für zwingend notwendige und nicht anders terminierbare ärztliche Behandlungen, kontaktieren Sie bitte rechtzeitig vorher die Klassenleitung. Auch hierfür legen Sie bitte notwendige Belege, z. B. eine ärztliche Bescheinigung vor.


Vollversammlung

Jedes Team hält viermal im Jahr während der Milchstraße / Lernberatungszeit eine Vollversammlung ab. Hier werden Informationen gegeben, gemeinsame Absprachen getroffen, Präsentationen gezeigt, gemeinsam gesungen, gelobt und vieles mehr. Besonders Ziel ist es, den Teamgedanken zu stärken und das Miteinander sicht- und fühlbar zu machen.


Wahlpflichtfächer

Ab dem 6. Schuljahr haben alle Schülerinnen und Schüler an Gesamtschulen Unterricht im Wahlpflichtfach. Das Wahlpflichtfach wird von Schülerinnen und Schülern im 4. Quartal des 5. Schuljahres gewählt. Im Wahlpflichtfach werden dann neben den Fächern Mathematik, Deutsch und den Fremdsprachen ebenfalls Klassenarbeiten geschrieben. Das Wahlpflichtfach wird vom 6. bis zum 10. Schuljahr belegt und kann nicht gewechselt werden

Anzahl der Klassenarbeiten im Wahlpflichtunterricht

Schuljahr

Anzahl

Dauer

6

6

45 min

7

4-6

45 min

8

4-5

45 min

9

4-5

45-90 min

10

4-5

45-90 min

Das Wahlpflichtfach gehört der gleichen Fächergruppe wie Deutsch, Mathematik und Englisch an und ist damit genauso relevant für die Vergabe von späteren Abschlüssen

Fächergruppe I

Fächergruppe II

Deutsch

alle übrigen Fächer (Sport, Gesellschaftslehre, …)

Mathematik

Englisch

Wahlpflichtfach

APO S I, §19: Das Angebot für den Wahlpflichtunterricht umfasst ab Klasse 6 die zweite Fremdsprache sowie ab Klasse 6 oder 7 den Lernbereich Arbeitslehre und den Lernbereich Naturwissenschaften. Der Lernbereich Darstellen und Gestalten kann nach Entscheidung der Schulkonferenz zusätzlich angeboten werden.

Die folgenden Wahlpflichtfächer werden an Bonns Fünfter angeboten:
1. Wahlpflichtfach Französisch (WP F)
2. Wahlpflichtfach Spanisch (WP S)
3. Wahlpflichtfach Arbeitslehre (WP AL)
4. Wahlpflichtfach Naturwissenschaften (WP NW)
5. Wahlpflichtfach Darstellen und Gestalten (WP DG)

Der Wahlpflichtunterricht beträgt zwei Mal 70 Minuten pro Woche in den Jahrgängen 6 bis 9. In Jahrgang 10 beträgt er einmal 70 Minuten.

Eine Präsentation zum Thema gibt es hier!


Wettbewerbe

Bonns Fünfte nimmt regelmäßig an ausgeschriebenen Wettbewerben teil. Die Wettbewerbsteilnahme soll die Schülerinnen und Schüler motivieren, sich engagiert mit dem Themen auseinanderzusetzen und diese weitestgehend auch selbstständig gemeinsam mit Mitschülerinnen und Mitschülern zu bearbeiten.